Fair Play Preis des Deutschen Sports 2026

DOSB und VDS freuen sich bis 31. Dezember auf Nominierungen

31.12.2026

Auch 2026 loben der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten als Stifter den Fair Play Preis des Deutschen Sports aus. Nominierungen sind bis 31. Dezember möglich.

 

Durch die jährliche Ehrung mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports werden Gesten, Aktionen und Initiativen gewürdigt, die in besonderem Maße von Fairness geprägt sind. Dabei zählt die „große Geste“ bei einem Top-Ereignis ebenso wie dauerhaftes Engagement im Verein. Die Preisträger:innen stehen sinnbildlich für ein faires Miteinander und sind Vorbilder im Sport und darüber hinaus. Durch die Ehrung geraten Sie ins Rampenlicht und ermutigen andere, sich nachhaltig für ein faires Sporttreiben einzusetzen. Es gibt zwei Kategorien: „Sport“ und „Sonderpreis“.

Das auszuzeichnende Ereignis in der Kategorie „Sport“ muss als besondere Geste des Fair Play in Sportdeutschland wahrgenommen werden und einen Bezug zum Wettkampf in Spitzen- oder Breitensport haben. Das umfasst aktive Athlet:innen, Trainer:innen, Schiedsrichter:innen und alle weiteren am Wettkampfgeschehen beteiligten Personen (Foto Ausgezeichnete FPP 2025: DOSB/Picture-Alliance/Andreas Arnold).

Der „Sonderpreis“ richtet sich an Personen und Initiativen „abseits des Spielfeldes“, die sich für faires Verhalten im und die Wertevermittlung durch Sport einsetzen. Diese Kategorie würdigt ebenso das Engagement für Chancengleichheit und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am Sport. Dadurch wird die Auszeichnung bewusst auch für Aspekte wie Inklusion, Integration und Anti-Rassismus geöffnet, um deren Bedeutung für den Sport und die Gesellschaft zu unterstreichen.

Unter dem Dach des Fair Play Preises des Deutschen Sports wurden 2011 verschiedene Initiativen unterschiedlicher Institutionen gebündelt. Er ist heute der zentrale, bundesweit vergebene Preis für faires Verhalten im Sport und hat mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Verband Deutscher Sportjournalisten zwei der bedeutendsten Dachverbände aus dem Sport als Preisstifter. Der Preis wird an Personen vergeben, die über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen, an einem Wettkampf unter deutscher Beteiligung teilgenommen oder einer Initiative mitgewirkt haben, die mit deutscher Beteiligung durchgeführt wurde. Weitere Informationen gibt es hier.

Bei der vergangenen Auflage wurde Tabea Frohn in der Kategorie „Sport“ ausgezeichnet. Die Breitensport-Triathletin hatte einer kollabierten Freundin bei einem Wettkampf geholfen. Handball-Nationalspieler Julian Köster bekam den „Sonderpreis“ als Botschafter für Special Olympics Deutschland. Vorsitzender der neunköpfigen Jury ist Prof. Dr. Manfred Lämmer (DOA-Vorstandsmitglied). Dazu kommen unter anderem Miriam Welte (DOSB-Vizepräsidentin), Léa Krüger (DOSB-Athletenkommission) und Erich Laaser (VDS-Ehrenpräsident). Bis 31. Dezember können Sie hier Nominierungen für den Fair Play Preis des Deutschen Sports 2026 vornehmen. Die feierliche Verleihung an die Preisträger:innen erfolgt traditionell im Rahmen der Biebricher Schlossgespräche, die die Deutsche Olympische Akademie in Wiesbaden veranstaltet. Termin ist zumeist im Juni.

dosb/vds