Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg
Mögliches Recherchethema: Der Sport als Teil von Gewalt, Korruption oder Medikamentenmissbrauch (Foto: Kunz/Augenklick)

„Spielraum“ – VdSBB vergibt Recherchestipendium für junge Sportjournalisten

Investigative Geschichten sind aufwändig. Sie kosten Zeit, Geld und Nerven. Damit junge Journalisten die Chance haben, länger und intensiver an einem gesellschaftlich relevanten Sportthema zu arbeiten, vergibt der VdSBB das Recherchestipendium „Spielraum“:

Kein Medienressort fokussiert sich so intensiv auf Ereignisse und Ergebnisse wie der Sport. Komplexe Zusammenhänge abseits der Aktualität kommen oft zu kurz. Der Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg (VdSBB) möchte mit einem Recherchestipendium den Zugang zu hintergründigen Themen fördern. Ein halbes Jahr lang erhält die Stipendiatin oder der Stipendiat monatlich 250 Euro: für die Finanzierung aufwändiger Recherchen und Reisen.
 
In diesem Zeitraum soll ein Thema mit gesellschaftlicher Relevanz erfasst werden. Der Sport als Plattform für Integration, Kultur oder Gesundheitsförderung. Der Sport als Teil von Gewalt, Korruption oder Medikamentenmissbrauch.
 
Thematisch sind keine Grenzen gesetzt. Ob Print, Fernsehen, Hörfunk oder Online – die Darstellungsform soll nicht im Vordergrund stehen. Wichtig ist die langfristige Auseinandersetzung mit einem Thema und den Protagonisten, eine Auseinandersetzung, die auch Rückschläge verträgt.
 
Voraussetzungen:
 
Für das Recherchestipendium „Spielraum“ können sich freie Journalisten, Jungredakteure und Studierende bewerben, die einen publizistischen Schwerpunkt haben. Das Höchstalter beträgt 30 Jahre. Die Bewerber sollten an eine Hochschule oder eine Redaktion angebunden sein, die ihren Sitz in Berlin oder Brandenburg hat. Ein Studienabschluss und eine Mitgliedschaft im Verband Deutscher Sportjournalisten sind keine Bedingung. Die Stipendiatin oder der Stipendiat wird durch den VdSBB betreut. Das Thema sollte nach Abschluss des Stipendiums in einem Medium in Berlin oder Brandenburg veröffentlicht werden.
 
 Für die Bewerbung sind folgende Unterlagen erforderlich:
 
- Exposé / Zeit- und Kostenplan geplantes Recherchethema (max. zwei DIN-A4-Seiten)
- tabellarischer Lebenslauf mit Kontaktdaten
- drei aussagekräftige Arbeitsproben
 
Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2016. Bewerbungen bitte per Mail an Ronny Blaschke (Foto: Reinaldo Coddou H.).

22.02.2016






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