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Screenshot der Website von Startup Teens: Ordentlich was los

Startup Teens legen los

Die Gründer großer US-Firmen wie Microsoft oder Facebook haben früh mit ihrem Business angefangen. Damit es auch hierzulande mehr junge Unternehmer gibt, wurde die Initiative Startup Teens ins Leben gerufen.

Von Clemens Gerlach

In der Liste der reichsten Menschen der Welt belegt Bill Gates den ersten Platz. Laut Angaben des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes betrug dessen Vermögen 2015 gut 79 Milliarden Dollar. So viel Geld hatte Gates (Foto: GES-Sportfoto/Augenklick) nicht immer. Zu seinem Wohlstand kam er durch die Gründung von Microsoft oder Micro-Soft, wie das Unternehmen ursprünglich hieß. Im Alter von 20 Jahren legte Gates mit seiner Firma los – und schuf einen Weltkonzern. Selbst Macbook-Fans und PC-Verächtern nötigt dies Respekt ab. Und alle Studienabbrecher dieser Erde verweisen auf Gates, der es auch ohne Uni-Abschluss zu etwas gebracht habe.

Damit weiterhin oder mehr denn je junge Menschen eigene Firmen gründen, gibt es seit kurzem die Initiative Startup Teens. Laut Eigenbeschreibung ist es „eine in Deutschland bislang einmalige Plattform, auf der 14- bis 19-Jährige unternehmerisches Denken und Handeln erlernen können“. Unter anderem mit Online-Tutorials und Offline-Events, bei denen erfolgreiche Gründer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Webvideos, in denen die Nachwuchsunternehmer sich und ihre Ansätze vorstellen, haben eine eindeutige Botschaft: Wir wollen. Vor allem nicht warten. Diesen Wunsch nach Aufbruch kann man verstehen. Deutschland gilt nicht gerade als ein Land, in dem der Pioniergeist nur so sprießt. Kein Trost ist es, dass auch die anderen Kernstaaten Europas kaum mehr Esprit haben. US-Unternehmen wie Apple, Google, Facebook oder Microsoft dominieren das Internetbusiness. Das hat vielerlei Gründe. Einer ist sicherlich die Mentalität in den USA, in der Wagen vor Verzagen geht.

Dass eine deutsche Website für junge Unternehmer in spe einen grundlegenden Wandel hierzulande bewirkt, ist nicht anzunehmen. Es ist allerdings erfrischend zu sehen, wenn Schüler und Schülerinnen den Mut haben, etwas auszuprobieren und sich dem (Ideen-)Wettbewerb stellen. Einige werden vielleicht scheitern. Beim ersten Mal. Doch danach? Machen sie weiter. Bis es klappt. Womit? Das wissen wir noch nicht. Vermutlich was mit Internet. Vermutlich mit Mobilem. Das passt zum Nachwuchs. Denn so ist der.

22.04.2016






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