AIPS zeichnet Kolleginnen und Kollegen aus
Die AIPS zeichnete rund 50 Kollegen aus (Foto: Getty Images)

Glückwunsch, Gladys!

Bei den 16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London hat der Sportjournalisten-Weltverband AIPS Kolleginnen und Kollegen geehrt, die von zehn oder mehr Veranstaltungen berichtet haben. Zwei Deutsche waren bei allen Titelkämpfen seit 1983 dabei: Gladys Chai von der Laage und Manfred Steffny.

Mehr als 50 Journalistinnen und Journalisten wurden bei der Zeremonie im Italienischen Haus mit IAAF-Präsident Sebastian Coe und Gianni Merlo von der AIPS ausgezeichnet – zehn von ihnen waren bei allen Leichtathletik-Weltmeisterschaften dabei. Aus Deutschland: die freie Sportfotografin Gladys Chai von der Laage aus Köln und Manfred Steffny vom Laufmagazin Spiridon. „Ihr seid diejenigen, die von Anfang an Platz für die Berichterstattung über Leichtathletik in euren Medien geschaffen haben – zu jeder Zeit, weit über die großen Meisterschaften hinaus“, sagte Coe.

Gladys Chai von der Laage (Foto: privat), hochgeschätzte Fotografen-Kollegin, war selbst Leichtathletin. Für Malaysia nahm sie 1972 im Fünfkampf an den Olympischen Spielen in München teil. Später emigrierte sie nach Deutschland und baute mit ihrem Mann Rolf von der Laage die Agentur AVSOM auf. 2016 erhielt die den Medienpreis des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV).

Außerdem wurden in London geehrt:
Für 13 Weltmeisterschaften:  John Bagratuni und Andreas Schirmer von der dpa sowie Volker Hirth und Jens-Jörg Rieck von der ARD
Für 12: Ulrike John (dpa), Klaus-Dieter Kullmann (Rheinpfalz) und Iris Hensel (freie Fotografin)
Und für 11 Teilnahmen: Alexander Hassenstein (Getty Images)

13.08.2017






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