Gewalt in den Stadien
Kameramann im Stadion (Foto: firo sportphoto/Augenklick)

Mehr Schutz auch für Fotografen und Kameraleute

Die Ausschreitungen im Fußball nehmen zu. Auch Fotografen und Kameraleute sind oft Zielscheibe von Zuschauern, die sich einen Spaß daraus machen, die Kolleginnen und Kollegen unter anderem mit vollen Getränkebechern zu bewerfen. VDS, DFB und DFL wollen gemeinsam dafür sorgen, dass diese Vorkommnisse künftig sanktioniert werden.

Beim DFB-Pokalspiel zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC wurden am Montagabend wieder einmal Millionen Menschen via Fernsehen Zeugen von Gewalt im Stadion. Leider häufen sich Szenen dieser Art in den vergangenen Jahren, und auch die Gewalt gegenüber Journalisten hat zugenommen.

Vornehmlich Fotografen und Kameraleute sind oft Zielscheibe von Zuschauern, die sich einen Spaß daraus machen, die Kolleginnen und Kollegen unter anderem mit vollen Bierbechern zu bewerfen.

VDS, DFB und DFL wollen nun gemeinsam dafür sorgen, dass diese Vorkommnisse nicht einfach unter „Berufsrisiko“ verbucht, sondern sanktioniert werden.

In den nächsten sechs Wochen sollen alle, die im Stadion von Ereignissen dieser Art betroffen sind, sich beim VDS-Fotografensprecher Wolfgang Rattay melden und Bericht erstatten. Bitte Mail an: rattay@sportjournalist.de.

Anfang Oktober werden VDS, DFL und DFB dann gemeinsam besprechen, welche Konsequenzen gezogen werden.

Erich Laaser
(VDS-Präsident)

16.08.2017






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