Rheinische Post
Tom Bender (Foto: Rheinische Post/Tim Groothuis)

Trauer um Tom Bender

Viele Jahre war Tom Bender für die Deutsche Fußball Liga (DFL) tätig. Völlig überraschend ist der beliebte Kollege nun gestorben. Bender, zuletzt bei der Rheinischen Post Mediengruppe, wurde nur 52 Jahre alt.

„Die Nachricht vom plötzlichen Tode Tom Benders erschüttert uns zutiefst“, sagte Johannes Werle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinische Post Mediengruppe. Seit November 2015 hatte Bender die Anzeigen- und digitale Vermarktung sowie das Marketing der Tageszeitung Rheinische Post verantwortet.

Bender hinterlässt Ehefrau Martina und zwei Töchter. „In Gedanken sind wir bei ihnen und den übrigen Angehörigen“, fügte Werle hinzu, „seine dynamische, stets positive und vor allem überaus menschliche Art wird uns sehr fehlen.“

Nach Angaben des RP-Chefredakteurs Michael Bröcker hatte Bender am vergangenen Freitag bei einer Wanderung einen Herzinfarkt erlitten. „Tom Bender war ein außergewöhnlicher Kollege (Reporter-Foto: firo sportphoto/Augenklick). Weil er ein außergewöhnlicher Mensch war. Der gebürtige Düsseldorfer war ein Optimist, wie es selbst im Rheinland ungewöhnlich ist“, sagte Bröcker. Bender habe die Fröhlichkeit zum Lebensprinzip erhoben und das Warmherzige zu seiner Grundtemperatur.

Von 2001 bis 2014 war Bender bei der DFL. Er bekleidete etliche Positionen im Liga-Verband. Unter anderem war Bender sechs Jahre Geschäftsführer Medien, Marketing und Kommunikation und als Geschäftsführer der DFL Digital Sports für die weltweiten digitalen Aktivitäten der Bundesliga verantwortlich.

Bender, der dem Verband Westdeutscher Sportjournalisten (VWS) angehörte, machte sein Volontariat bei Springer. Er arbeitete später unter anderem für die Bild-Zeitung und Sportbild. Zudem war er bei den TV-Sendern Premiere und tm3, ehe er zur 2001 gegründeten DFL ging. Dort wirkte er auch als Vorsitzender des Vorstandes der Bundesliga-Stiftung, der späteren DFL Stiftung.

rp/vds

12.08.2018






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