German Paralympic Media Award 2019
Moritz Cassalette (Foto: NDR/Christian Spielmann)

Moritz Cassalette gewinnt die Audio-Katgeorie

Zum 19. Mal wurde der größte deutsche Medienpreis im Bereich Behindertensport verliehen. Eines der vier nominierten VDS-Mitglieder konnte gewinnen. Moritz Cassalette vom Norddeutschen Rundfunk setzte sich beim German Paralympic Media Award in der Kategorie „Audio“ durch.

Moritz Cassalette wurde beim German Paralympic Media Award (GPMA) für seinen Radiobeitrag „Let the games begin“ ausgezeichnet. Der 35-Jährige hatte von der Eröffnungsfeier der paralympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang berichtet.

„Cassalette kreiert farbenfrohe und anschauliche Bilder im Kopf“, lobte die Jury, „durch viele Originaltöne und Beispiele für Inklusion lässt er Millionen Radiohörerinnen und Radiohörer in den olympischen Spirit mit all seinen Emotionen eintauchen.“
 
Bei Antenne Niedersachsen hat Cassalette volontiert. Seit 2010 ist er fester freier Mitarbeiter der Hörfunk-Sportredaktion des NDR (Foto: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung). Das Mitglied des Vereins Bremer Sportjournalisten erhielt 2015 den Herbert-Zimmermann-Preis des VDS, mit dem Kurt-Magnus-Preis der ARD wurde er zwei Jahre später ausgezeichnet.
 
Die drei anderen dieses Jahr für den German Paralympic Media Award nominierten VDS-Mitglieder gingen bei der Preisvergabe leider leer aus. Sebastian Fischer (Süddeutsche Zeitung) war in der Kategorie „Artikel“ in die Endausscheidung gekommen. Der 29-Jährige gehört dem Verein Münchner Sportjournalisten an.

Der 58 Jahre alte Matthias Steiner (NDR 90,3/Katgeorie „Audio“) und der 52-jährige Boris Poscharsky (Norddeutscher Rundfunk/Katgeorie „Film/Video“) waren ebenfalls nominiert worden. Beide sind Mitglied im Verein Hamburger Sportjournalisten.

Mit dem German Paralympic Media Award prämiert die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) alljährlich die besten journalistischen Beiträge aus der Berichterstattung über den Sport von Menschen mit Behinderung. Dabei kann es sich um Reportagen, Interviews oder andere Formen handeln (Foto: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung/Axel Kohring).

Die Beiträge sollten Hintergründe erläutern oder auch über die Rahmenbedingungen des Behindertensports informieren. Die Einreichungen können aus der ganzen Vielfalt des Leistungs-, Breiten- und Rehabilitationssports von Menschen mit Behinderungen schöpfen.

Die achtköpfige Jury mit ihrem Vorsitzenden Gerd Schönfelder, Deutschlands Rekord-Paralympioniken, bewertete in Bezug auf journalistische Qualität, Engagement und Nachhaltigkeit der Berichterstattung alle 135 Einreichungen. Diese Anzahl stellt eine neue Bestmarke dar. Alle Preisträger*innen 2019 und weitere Infos zum GPMA finden Sie auf der DGUV-Website.

vds/dguv

21.03.2019






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