Bilanz des Journalisten-Workshops der NADA
Teilnehmer*innen des NADA-Workshops in Bonn (Foto: NADA)

„Stetiger Druck zur Aufklärung“

Doping ist ein sehr komplexes Thema. Wie gut, dass es den Journalisten-Workshop der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland gibt. Auch die diesjährige Auflage bot tiefgründige Einblicke.

Gemeinsam mit renommierten Fachleuten diskutierte die NADA das Thema „Intelligence & Investigations – Anti-Doping 2.0?“. Die Diskussionsrunde, die live auf dem Facebook-Kanal der NADA übertragen wurde, bildete in diesem Jahr den Abschluss des Journalisten-Workshops. Am Vormittag konnten sich die Teilnehmer*innen an verschiedene Stationen zu unterschiedlichen Themen der Anti-Doping-Arbeit mit den NADA-Mitarbeiter*innen austauschen.
 
Ein Thema war der revidierte Welt-Anti-Doping-Code. Das weltweit gültige Regelwerk wurde in drei umfangreichen Konsultationsphasen überarbeitet und an die neuen Herausforderungen angepasst. Der Journalisten-Workshop diente darüber hinaus zum Austausch über aktuelle Anti-Doping-Themen, so auch die jüngsten Vorkommnisse in Russland (Logo: NADA).
 
„Einzig der internationale Leichtathletik-Verband hat konsequent den stetigen Druck auf den russischen Sport zur Aufklärung des systematischen Dopings aufrechterhalten“, sagte die NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann. Für einen „großen Erfolg“ hält sie das deutsche Anti-Doping-Gesetz. „Mit dessen Einführung 2015 wurden einige Lücken der repressiven Anti-Doping-Arbeit geschlossen.“

cleg/nada

Einen ausführlichen Bericht zum Journalisten-Workshop finden Sie auf der Website der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland. Klicken Sie dazu einfach hier.

04.11.2019






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