AIPS Sport Media Awards 2019
Preistra?ger*innen der AIPS Sport Media Awards 2019 (Foto: AIPS)

VDS-Mitglieder erreichen zweiten und dritten Platz

Bei der zweiten Auflage der AIPS Sport Media Awards konnten zwei Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten auf den Sieg hoffen. Getty-Fotograf Adam Pretty verpasste als Zweiter den erneuten Triumph knapp. Der freie Autor Ronny Blaschke wurde Dritter.

In den insgesamt elf Kategorien des AIPS Sport Media Awards waren jeweils drei Finalist*innen nominiert und zum Kongress des Sportjournalisten-Weltverbandes nach Budapest eingeladen worden. Die zwölfköpfige Jury, zu der auch dpa-Mann Andreas Schirmer (Verein Frankfurter Sportpresse) gehört, hatte im Laufe des Montags die endgültige Rangfolge festgelegt. Alle Platzierungen werden auf der AIPS-Website veröffentlicht.

Adam Pretty (Verein Münchner Sportjournalisten) wurde am Montagabend Zweiter. In der Kategorie „Fotografie – Portfolio“ hatte der 42-jährige Australier, der für Getty Images tätig ist, vergangenes Jahr bei der Awards-Premiere gewonnen. Ausgezeichnet wurde er dieses Mal für seine Bilder von den Welttitelkämpfen im Outdoor-Langstreckenlauf „Infinite Trails“ (Foto: AIPS).
 
In der Kategorie „Audio“ kam Ronny Blaschke auf den dritten Platz. Der 38 Jahre alte Autor (Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg) war mit seinem 55 Minuten langen Feature „Fußballfrauen – Kritische Stimmen einer Minderheit“ dabei. Blaschkes Beitrag lief bei Deutschlandfunk Kultur.

Zweite wurden Ben Unger und Matthias Hufmann in der Kategorie „Video – Athleten“. Die beiden NDR-Reporter waren mit ihrem hier zu sehenden TV-Beitrag „Pelé from Neubrandenburg“ über den aus Guinea stammenden Fußballer Souleymane Chérif ins Rennen gegangen.

1748 Einreichungen aus 125 Ländern – Steigerung um 37 Prozent

Zugelassen waren Beiträge aus den Bereichen Audio, Foto, Text und Video, die zwischen dem 18. September 2018 und dem 7. Oktober 2019 erschienen sind. Dieses Mal gab es 1748 Einreichungen aus 125 Ländern, dies ist laut AIPS eine Steigerung um 37 Prozent im Vergleich zum ersten Mal.
 
Der Sieg bringt 8000 US-Dollar Preisgeld, der zweite Platz 3000 und der dritte 2000. Drei VDS-Mitglieder waren 2018 geehrt worden: neben Sieger Pretty dessen drittplatzierter Fotokollege Norbert Schmidt (Verband Westdeutscher Sportjournalisten) und Spiegel-Reporterin Antje Windmann (Verein Hamburger Sportjournalisten) auf Rang zwei.

vds

03.02.2020






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Titelthema

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Medien
Spiel mit der Macht – Pressefreiheit ist in vielen Ländern auch für Sportjournalistinnen und Sportjournalisten ein Fremdwort
Von Ronny Blaschke

Kolumnen
Erich Laaser, Andreas Hardt und Gregor Derichs über Sportjournalismus in Krisenzeiten

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