AIPS Sport Media Awards 2021
AIPS Sport Media Awards 2021: Ausgezeichnete, Jurymitglieder und Verbandsführung (Foto: Carlo Pozzoni/AIPS Media)

Ronny Blaschke und Christoph Nahr holen jeweils Bronze

Ganz hat es für Ronny Blaschke (Kategorie „Audio“) und Christoph Nahr (Kategorie „Video Documentary“) bei den AIPS Sport Media Awards 2021 nicht gereicht. Die beiden Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten belegten jeweils den dritten Platz.

In der Kategorie „Video Documentary“ der AIPS Sport Media Awards 2021 wurde Christoph Nahr Dritter hinter Matthieu Darnon aus Frankreich und dem Briten David Harrison. Bei den Audio-Beiträgen kam Ronny Blaschke auf den Bronze-Platz. Der Sieg ging an Tracey Holmes (Australien) vor dem aus Italien stammenden Dario Ricci. Beide VDS-Mitglieder erhielten jeweils 2000 US-Dollar Preisgeld. Für den Sieg gibt es 8000, für den zweiten Platz 3000.

„Ich bin mit meinem dritten Platz sehr zufrieden und war schon sehr überrascht, mit einem Biathlon-Film international so weit zu kommen“, sagte Nahr nach der Verleihungsgala in der katarischen Hauptstadt Doha, „für mich war es ein toller Abend, und die Wertschätzung aller Kollegen bedeutet mir viel.“ Der 51-Jährige arbeitet für den Bayerischen Rundfunk und ist Mitglied im Verein Münchner Sportjournalisten (Nahr-Foto: BR).

Nahrs Video-Beitrag, mit dem er es auf das Podium geschafft hatte, heißt „Unified for gold: The German Biathlon Association“ („Gemeinsam zu Gold – Die Biathlonvereinigung“) und lief in der ARD. Es geht um die Männerstaffel von 1992, die gegen alle Widerstände Gold geholt hat und Antje Misersky, die mit dem Langlaufsport aufhörte, weil sie in der DDR nicht dopen wollte und als Biathletin die erste deutsche Goldmedaillengewinnerin wurde.

Wie bereits 2019 erreichte Ronny Blaschke den dritten Platz bei den AIPS Sport Media Awards. Der 40-Jährige gehört dem Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg an. Der Titel von Blaschkes Audio-Beitrag, der bei Deutschlandfunk Kultur lief, lautet „A contested field – Football in war zones“ („Ein umkämpftes Feld – Fußball als Machtinstrument in Kriegsgebieten“). Der Freelancer hatte die Reise an den Persischen Golf kurzfristig absagen müssen (Blaschke-Foto: Sebastian Wells).

Eine Übersicht der Preisträger*innen aller Kategorien, darunter auch Text und Foto, und einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung in Doha finden Sie in englischer Sprache auf der Website des Weltverbandes. Über 1700 Journalist*innen aus 133 Ländern hatten sich mit Beiträgen aus dem Zeitraum 10. November 2020 bis 4. November 2021 an den AIPS Sport Media Awards 2021 beteiligt. Es war die insgesamt vierte Auflage.

cleg

13.06.2022






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