40 Athlet:innen und acht Guides – so viele Teilnehmer:innen hatte das Team D Paralympics im Winter seit Lillehammer 1994 nicht mehr. Die zweitgrößte Mannschaft, die zur Hälfte aus Debütant:innen bestand, gewann bei den Wettbewerben Milano Cortina 2026 zweimal Gold (durch diie Monoskifahrerin Anna-Lena Forster), sechsmal Silber und neunmal Bronze. In PyeongChang 2018 und Peking 2022 hatte es je 19 Medaillen gegeben.
„Unsere Bilanz fällt positiv aus. Acht Athletinnen und Athleten haben die 17 Medaillen gewonnen, dazu die zahlreichen weiteren Top-Ergebnisse. Das zeigt, dass wir hier ein starkes Team am Start hatten“, sagt Marc Möllmann, Vorstand Leistungssport im Deutschen Behindertensportverband und erstmals Chef de Mission (Forster-Foto: Tom Weller/DBS).
Rang vier sprang dieses Mal in der Endabrechnung nach 79 Entscheidungen hinter China (44 Medaillen), USA (24) und der Ukraine (19) heraus. 2018 war es in der Nationenwertung noch der sechste Platz, 2022 der fünfte. Geht es ausschließlich nach der Anzahl der Goldmedaillen, dann wurde Deutschland in Italien Elfter.
„Die Vielzahl an engen Wettbewerben unterstreicht die sportliche Exzellenz“, betont der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska. „Wir können viel lernen von den paralympischen Athletinnen und Athleten. Sie sind wunderbare Botschafter, die Grenzen überwinden, und zeigen, dass der Para Sport Brücken bauen und Barrieren abbauen kann.“
vds/dbs