Wie der Deutsche Behindertensportverband am Mittwoch mitteilte, werden 40 Athlet:innen und acht Guides bei den Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 vom 6. bis 15. März starten. Maya Fügenschuh (Para Ski alpin) und Steffen Lehmker (Para Ski nordisch) rücken nach. Die beiden erhielten bei der Vergabe der sogenannte Bipartite-Plätze die begehrten Wildcards.
Während Lehmker nach 2018 seine zweiten Paralympics bestreiten wird, erlebt Fügenschuh in Mailand und Cortina ihre Premiere. Die sehbehinderte 17-Jährige ist gleichzeitig die jüngste Sportlerin im deutschen Aufgebot. Fügenschuh wird auf der Piste von Johanna Holzmann begleitet, die an den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Peking im Skicross teilgenommen hatte (Lehmker-Foto: Ralf Kuckuck/DBS).
Die zweitgrößte deutsche Mannschaft in der Geschichte der Paralympischen Winterspiele nach Lillehammer 1994 mit 43 Athlet:innen wird in fünf Sportarten (Para Ski alpin, Para Biathlon, Para Skilanglauf, Para Eishockey und Para Snowboard) um Medaillen und Top-Platzierungen kämpfen – das ist Rekord. Hier gibt es die komplette Übersicht aller nominierten Aktiven.
„Auf diesen besonderen Moment haben die Athletinnen und Athleten intensiv hingearbeitet. Bei den Paralympics wollen sie sich belohnen und Bestleistungen zeigen“, sagt Marc Möllmann. Der DBS-Vorstand Leistungssport wird in Italien nach dem Tod von Dr. Karl Quade Ende des vergangenen Jahres erstmals die Funktion des Chef de Mission ausüben. Der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska betont: „Die Paralympics in Mailand und Cortina fördern die Sichtbarkeit des Para Sports und machen dessen gesellschaftliche Relevanz hautnah erlebbar.“
vds/dbs