Winterspiele-Prämien

Sporthilfe überweist 740.000 Euro an deutsche Medaillengewinner:innen

23.02.2026

Prämien in Höhe von insgesamt 740.000 Euro schüttet die Deutsche Sporthilfe an die von der Stiftung geförderten Medaillengewinner:innen der Olympischen Winterspiele 2026 aus. Diese sind erstmals steuerfrei.

 

Wie die Stiftung Deutsche Sporthilfe am Montag bekanntgab, wird sie vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Gutachterausschusses insgesamt 740.000 Euro an Medaillenprämien den 36 geförderten Athlet:innen zahlen. Im Einzelnen sind es 14-mal Gold mit je 30.000 Euro, zehnmal Silber mit je 20.000 Euro und zwölfmal Bronze mit je 10.000 Euro.

Bei den am Sonntag zu Ende gegangenen Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 hatte Deutschland 26 Medaillen in Einzel- und Teamwettbewerben geholt. Je achtmal Gold und Bronze sowie zehnmal Silber brachten den fünften Platz in der Länderwertung (Foto: Sporthilfe/Team Deutschland/picture-alliance).

Erstmals sind die von der Sporthilfe ausgezahlten Medaillenprämien (vor vier Jahren bei geringerer Dotierung: 704.000 Euro) steuerfrei. Diese werden im Unterschied zu Ländern, in denen sie häufig vom Staat finanziert werden, privat und ohne öffentliche Mittel erwirtschaftet.

„Unsere Athletinnen und Athleten haben alles gegeben und können stolz auf ihre Leistungen sein. Gleichzeitig zeigt das Gesamtabschneiden aber klar: Wir müssen zukünftig noch gezielter und individueller fördern“, sagt Karin Orgeldinger, im Sporthilfe-Vorstand zuständig für die Athletenförderung.

„Es gab in den vergangenen zwei Wochen bei den Olympischen Spielen großartige inspirierende Momente. Wir haben aber Erfolge vor allem im Eiskanal gesehen. Als Sporthilfe wünschen wir uns, dass geförderte Athletinnen und Athleten in der ganzen Vielfalt der Sportarten sichtbar werden“, betonte Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands.

vds/dsh