SportFilmFest-Programm veröffentlicht

Viele Protagonisten finden den Weg nach Oberhausen

26.02.2026

Über 15 hochwertige Sport-Dokus sind für das 6. Deutsche SportFilmFest am 29./30. März in Oberhausen vom VDS für die Official Selection ausgewählt worden. Mit dabei: Große Streaming-Anbieter wie Apple oder Magenta TV, viel ARD und ZDF, aber auch YouTube-Formate oder Produktionen kleinerer Filmemacher:innen. 

 

Aus einer Rekordbeteiligung mit über 50 Produktionen mussten die Kuratoren im Verband Deutscher Sportjournalisten so viel sichten wie noch nie für die Official Selection der sechsten Auflage des Deutschen SportFilmFestes am 29./30. März im Oberhausener Ebertbad. Der viel diskutierte ZDF-Film „Only Bob – mein Körper, mein Kapital“ über die Finanzierung des Traumes „Profi-Sportlerin“ wird das Festival eröffnen. Gefolgt von der 37Grad-Produktion „Adrenalin pur – Wenn Frauen ans Limit gehen“.

Die Kurzfilm-Sektion am Sonntag bietet eine vielfältige Mischung aus lebensnahen Dokumentationen und bemerkenswerter Sporthistorie. „Die letzte Medaille der DDR“ von sport inside, über „Fankultur by Torgranate“ (YouTube-Format aus Hessen) bis hin zu „Emil & Karl – Kleine Reifen, große Berge“. Abgerundet wird der erste Tag des Festivals von zwei Porträts über die ganz Großen ihres Sports: Bernhard Langer in „Der ewige Champion“ und „Es gibt nur einen Rudi Völler“. Darüber hinaus haben sich auch mehrere Protagonisten der überzeugenden ARD-Doku „Unparteiisch“ auf dem SportFilmFest angekündigt (Logo: Stadtsparkasse Oberhausen).

Der Montag wird eröffnet von einer Weltpremiere mit dem Film „Football is Family“ über die hierzulande boomende Sportart, gefolgt von einem rasanten Brüderduell im Motorsport. Dem Thema „Doping“ in Profi- und Amateursport räumt der VDS dieses Jahr wieder einen großen Platz mit journalistisch relevanten Recherchen ein. Bevor mit dem „Gentlemen“ Henry Maske ein ganz Großer des Box-Sports porträtiert und danach im Oberhausener Ebertbad auf der Bühne Rede und Antwort stehen wird. Rot und blau stehen zum Abschluss des Festivals im Mittelpunkt – 1860 München und der FC Bayern mit den sehenswerten Produktionen „Rise and Fall“ und „FC Hollywood“. 

Die Jury mit der Vorsitzenden Britta Heidemann (Fecht-Olympiasiegerin), Benno Möhlmann (Präsident Bund Deutscher Fußball-Lehrer) und Sportjournalismus-Professor Thomas Birkner (Universität Salzburg) kürt den „Besten Film“, der Preis ist undotiert. Für VDS-Mitglieder ist der Eintritt wie immer kostenfrei. 2025 gewann „Das letzte Tabu“ (prime). Unterstützer ist die Stadtsparkasse Oberhausen.