Seit März 2019 war Wiebke Arndt für die Deutsche Olympische Akademie als Referentin Veranstaltungen tätig. Nach dem Ausscheiden von Dr. Gerald Fritz wurde sie im Mai vorigen Jahres zudem kommissarische Direktorin. Nun arbeitet Arndt als Senior Managerin Institutionelle Beziehungen beim Deutschen Fußball-Bund. „Im Vorstand haben wir bewusst entschieden, die vakante Direktorenstelle nicht vorschnell zu besetzen“, sagt Miriam Welte im Interview mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. Sie ist seit Anfang März Vorsitzende der DOA, die dem DOSB nahesteht.
„Zunächst brauchen wir Klarheit über Zielbild, Aufgabenprofil und künftige Struktur der Akademie. Erst auf dieser Grundlage wollen wir die Position nachhaltig und zukunftsorientiert vergeben“, betont die DOSB-Vizepräsidentin und Bahnrad-Olympiasiegerin von London 2012. Welte war auf Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper gefolgt, diese hatte ihr Amt als DOA-Vorsitzende Ende Mai 2025 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt (Welte-Foto: DOSB).
Laut Eigenbeschreibung ist die DOA der Förderung des Sports in seinen unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen und insbesondere der Olympischen Idee verpflichtet. So beschäftigt sie sich mit Sinn- und Grundsatzfragen der Olympischen Bewegung und ihren vielfältigen historischen, politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekten und verfolgt dabei ebenso einen wissenschaftlichen Anspruch wie das Ziel einer breiten öffentlichen Wirkung.
Dazu zählen auch Veranstaltungen wie die Biebricher Schlossgespräche. In Wiesbaden findet unter anderem die Verleihung des Fair Play Preises des Deutschen Sports statt. Stifter der jährlich vergebenen Auszeichnung sind DOSB und VDS. Aktuelle Preisträger:innen sind die Breitensport-Triathletin Tabea Frohn und der Handball-Nationalspieler Julian Köster.
vds/doa