44. Deutscher SportpresseBall

Esther Sedlaczek erhält PEGASOS in der Kategorie „Deutscher Sportmedienpreis“

06.10.2026

Der 44. Deutsche SportpresseBall steigt am 7. November in der Alten Oper Frankfurt. Veranstalter sind VDS, VFS und metropress presseagentur. Der „Deutsche Sportmedienpreis“ geht dieses Jahr an die ARD-Journalistin Esther Sedlaczek.

 

Die renommierte Sportjournalistin und TV-Moderatorin Esther Sedlaczek wird beim 44. Deutschen SportpresseBall am 7. November in der Alten Oper Frankfurt mit dem PEGASOS in der Kategorie „Deutscher Sportmedienpreis“ ausgezeichnet. Die 40-Jährige zählt zu den prägenden Gesichtern der ARD-Sportberichterstattung und überzeugt nicht nur in der „Sportschau“, sondern auch bei großen Live-Ereignissen wie zuletzt den Olympischen Spielen oder bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.

„Zu Esther Sedlaczeks besonderen Qualitäten gehört die Verknüpfung aus fachkundiger Moderation und feinem Gespür für Menschen und Situationen. Sie stellt die richtigen Fragen, hakt gegebenenfalls hartnäckig, aber fair nach und lässt emotionalen Momenten den nötigen Raum. Deshalb freuen wir uns sehr, Esther Sedlaczek auszuzeichnen“, sagen Martina Knief, Vorsitzende des Vereins Frankfurter Sportpresse, und André Keil, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten. Partner der Ehrung ist die mainova AG (PEGASOS-Foto: metropress).

Dabei war Sedlaczeks Weg in den Sportjournalismus keineswegs vorgezeichnet.1985 in Ost-Berlin geboren, studierte sie zunächst Modejournalismus und Medienkommunikation, später Politik- und Verwaltungswissenschaften. Sie ließ sich zur Moderatorin ausbilden, setzte sich 2010 bei einem Sky-Casting gegen mehr als 2000 Bewerber:innen durch und durchlief beim Pay-TV-Sender alle Karrierestufen der Live-Berichterstattung: Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League.

2021 wechselte Sedlaczek zur ARD und übernahm die „Sportschau“-Moderation, was vor ihr lediglich Anne Will, Monica Lierhaus und Jessy Wellmer vergönnt war. Zudem überzeugten sie und Bastian Schweinsteiger bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 als Moderations- und Experten-Duo. Dieses Jahr glänzten beide bei der WM erneut. „Es ist eine Kunst, in den wenigen Minuten, die manchmal zwischen Werbeblock, Trinkpause und Wiederanpfiff bleiben, das Geschehen auf und neben dem Rasen ebenso klug wie eloquent zusammenzufassen und so selbst einen eher freudlosen Kick kenntnisreich aufzulockern“, erklärt Ball-Organisator Jörg Müller.

Neben musikalischen Stargästen – dieses Jahr Cassandra Steen und Alvaro Soler (mehr hier) – stehen auch emotionale Ehrungen im Mittelpunkt. Diese wurden beim Deutschen SportpresseBall 2014 unter der Dachmarke „PEGASOS-Preis“ zusammengeführt und haben sich seitdem im deutschen Sport als begehrte Auszeichnung etabliert. „Legende des Sports“ war vergangenes Jahr Rudi Völler, „Sportlerin mit Herz“ Kristina Vogel. Der Sportmedienpreis wird seit 2016 für herausragende Sportberichterstattung von VDS und VFS vergeben.

Erster Preisträger war ARD-Kommentator Tom Bartels, es folgten Reuters-Fotograf Kai Pfaffenbach, HR-Redakteur Daniel Weiss und Moderator Gerhard Delling. 2020 musste der Ball wegen der Corona-Pandemie aussetzen. 2021 ging der Sportmedienpreis an den Pferdesportkenner Carsten Sostmeier und 2022 an den ARD-Reporter Jens Jörg Rieck. 2023 wurde Sabine Töpperwien ausgezeichnet. 2024 erhielt Marcel Reif die Auszeichnung, in Hartmut Scherzer voriges Jahr erstmals ein Printjournalist.

mp/vds/vfs